Zarenhof wird BESCHÜTZERhof

Fernsehmoderatorin Sonja Zietlow plant Hunde-Kompetenzzentrum

Fernsehmoderatorin Sonja Zietlow plant Hunde-Kompetenzzentrum
 

Als Mahnmahl und Wiedergutmachung für das, was eine vermeintliche Tierschützerin auf Sonja Zietlows Anwesen in der Vulkaneifel angerichtet hat, möchte die Fernsehmoderatorin eine Begegnungsstätte machen - einen BESCHÜTZERhof, auf dem Mensch und Hund zueinander finden, lernen, beschützt werden und Frieden finden.

Im Herbst vergangenen Jahres sorgte der Fall “Zarenhof” in Tierschutzkreisen für Aufsehen. Fernsehmoderatorin Sonja Zietlow hatte einer vermeintlichen Tierschützerin ein Anwesen in der Vulkaneifel zur Verfügung gestellt, um dort einen Tierschutzhof zu errichten. Doch statt den ihr anvertrauten Tieren Schutz zu bieten, überließ die Dame die Hunde ihrem Schicksal. Die traurige Bilanz: Mindestens sieben Hunde überlebten dieses Martyrium nicht, viele weitere konnten in desolatem Zustand gerettet werden. Das Anwesen wurde vollkommen verwüstet hinterlassen. Der Schaden wird laut Gutachten auf rund 180.000 Euro geschätzt. Die vermeintliche Tierschützerin wurde von einem Gericht wegen Tierquälerei zu einer Bewährungsstrafe von 6 Monaten sowie 120 Stunden sozialer Arbeit verurteilt.

Zarenhof wird BESCHÜTZERhof

Nun hat Sonja Zietlow entschieden, dass auf dem Anwesen ein Refugium für Hunde entstehen soll, in dem Notfälle artgerecht und lebenswert eine schöne Zeit verbringen können, bis sie ein neues Zuhause gefunden haben. Insgesamt sollen auf dem BESCHÜTZERhof 25 Hunde Unterschlupf finden. Sobald die Nutzungsänderung durch die Behörden genehmigt wurde, wird Normen Mrozinski das Anwesen in der Eifel zu einem Hunde-Kompetenzzentrum und eine Auffangstation für Hunde, die in Not geraten sind, ausbauen. Normen Mrozinski ist als 1. Vorsitzender mit dem Tierschutzverein LASSY.org e.V. Mitglied im Landestierschutzverband Hessen und Inhaber des Hundezentrum Hochtaunus.

"Ich habe beschlossen, aus dem wunderschönen Zarenhof einen BESCHÜTZERhof zu machen. Einen Hof, auf dem Menschen und Hunde zueinander finden, lernen, beschützt werden und Frieden finden. Einen Hof, der als Mahnmal und als Wiedergutmachung gilt, für das, was geschehen ist! Ich kann die Vergangenheit nicht ändern, nur die Zukunft ein kleines bisschen besser machen", erklärte Sonja Zietlow.

Neues Hunde-Kompetenzzentrum

Um die tierheimähnliche Einrichtung zu finanzieren, soll auf dem BESCHÜTZERhof ein Hunde-Kompetenzzentrum entstehen, das auch ein umfangreiches Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten bietet. Angedacht sind unter anderem Seminare und Workshops, Hundeschule, Verhaltensberatung, Hundewanderungen und Urlaub mit dem Hund. Hierbei legen die Verantwortlichen großen Wert darauf, dass unterschiedlichste Experten mit unterschiedlichen “Philisophien” im BESCHÜTZERhof eine Plattform finden.

Im Moment befindet sich der BESCHÜTZERhof jedoch noch mitten in der Planung. Zur Zeit läuft das Genehmigungsverfahren auf Änderung der Nutzung des Gebäudes. Hierbei sind diverse Ämter involviert, sodass die Veratwortlichen noch nicht genau sagen können, wann es soweit sein wird. Da die Verwirklichung des Projektes mit hohen Kosten verbunden ist und es schon einige BESCHÜTZERhunde gibt, die satt werden wollen, sind bereits jetzt einige Veranstaltungen geplant. Zudem lässt sich dadurch schon im Vorfeld absehen, wie das Vorhaben ankommt und ob es genügend Interessierte gibt, die bereit sind, in die Vulkaneifel zu kommen, um Wissenswertes rund um den Hund zu erfahren.

Wochenend-Workshop von 8. bis 9. Oktober

Von 8. bis 9. Oktober 2011 findet auf dem zukünftigen BESCHÜTZERhof unter der Leitung von Ute Heberer und Normen Mrozinski ein erster Wochenend-Workshop zum Thema „Körpersprache Mensch-Hund“ statt. Ute Heberer ist CANIS-Dozentin, Spezialistin für die die Resozialisierung von aggressiven Hunden und seit über 20 Jahren Leiterin eines Tierheims mit Gruppenhaltung. Normen Mrozinski ist Inhaber des Hundeverhaltenszentrum CANIDAS. Der Leiter des zukünftigen BESCHÜTZERhofes arbeitet seit über zehn Jahren mit problematischen Hunden.

Neben Bild- und Videoanalyen steht an beiden Tagen die Praxis im Vordergrund. Wie kommunizieren Hunde untereinander und Menschen gegenüber? Die beiden Referenten helfen den Workshop-Teilnehmern dabei, das Verhalten der Hunde besser zu verstehen, ihre eigene Körpersprache zu verbessern und in der Interaktion mit Ihrem Hund einzusetzen. Die Halter dürfen auch ihre Hunde mitbringen.

Alle Erlöse aud den Veranstaltungen fließen in den Tierschutz! Wenn Sie das Projekt finanziell unterstützen möchten, können Sie das tun, indem Sie an BESCHÜTZERinstinkte e.V. spenden.







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